Papier, Farbe, Stoff, Draht, Text, Collage, Fundstücke, Linien, Schichten.
Mixed Media bedeutet: alles darf miteinander in Beziehung treten.
Es geht nicht um das eine perfekte Material oder die eine richtige Technik, sondern um das Zusammenspiel von Gegensätzen – glatt und rau, leise und laut, klar und chaotisch, geplant und zufällig.
Ein Farbfleck wird zur Ausgangsfläche für eine neue Idee. Ein altes Buch verwandelt sich in eine Bühne für Gedanken. Gesammelte Zweige werden zu Werkzeugen, Verpackungen zu Bildträgern, Textfragmente zu Gestaltungselementen.
Du arbeitest Schicht für Schicht. Du überlagerst, verdeckst, betonst, entdeckst wieder neu. Manchmal entsteht Ordnung, manchmal ein bewusstes Durcheinander – und genau darin liegt die Kraft.
Mixed Media ist kein Stil, sondern eine Haltung: experimentieren, kombinieren, loslassen und neu zusammensetzen.
Der rote Faden ist nicht das Material selbst, sondern deine Spur darin – deine Linie, deine Entscheidung, dein Blick auf das, was entsteht.
Und genau dabei passiert etwas Entscheidendes: Du sammelst nicht nur Materialien, sondern Erfahrungen im Tun.